Das Heranwachsen der Kinder ist immer ein Prozess, der in erster Linie mit viel Freude und auch Aufregung verbunden ist – und dies sowohl für die Eltern, wie natürlich auch für die Kinder selbst. Das erste Lächeln, das erste Brabbeln oder Wort und natürlich auch der erste Schritt auf eigenen Füßen und aus eigener Kraft bedeuten für das Kind, die Umwelt in all ihren Facetten jeden Tag neu zu entdecken.

Für Mama und Papa beginnt jedoch gerade bei Beginn des Krabbelns oder Laufens des Kindes eine tatsächlich neue Dimension, was Gestaltung der Wohnung und räumliche Verhältnisse angeht. So sind die ersten Schritte ein großer Moment, der andererseits aber auch große Aufmerksamkeit aufgrund hoher Risiken erfordert. Um dem Kind auch in kurzen unbeaufsichtigten Momenten die ‚Vermessung’ der Welt zu ermöglichen und dennoch ohne schlechtes Gewissen im Nebenraum sein zu können, greifen Eltern immer wieder auf Laufgitter zurück.

Sie erschaffen die Möglichkeit, dass das Kind mit ständigem Blickkontakt zu seiner Bezugsperson und geschützt vor überall in der Wohnung befindlichen kleineren und größeren Risikofaktoren, seine ersten Schritte machen und ungestört bzw. ungefährdet üben kann, wie es sich am besten auf zwei Beinen steht. Dabei dient ein Laufgitter nicht der ‚Einzäunung’ des Kindes. Vielmehr erschafft es einen geschützten, freien Raum, der dem Kind hilft, motorische und taktile Fähigkeiten zu entwickeln und dennoch nie das Gefühl zu haben, alleine zu sein. So entsteht erstes Selbstvertrauen und Autonomie, während der positive Bezug zu den Eltern als sich im Raum befindlich, aber nicht einengende Bezugspersonen erhalten bleibt.

Insofern sollten Laufgitter auch niemals eingesetzt werden, um das Kind praktisch zu ‚parken’, wenn der Haushalt wartet oder ähnliches. Laufgitter sind in erster Linie nämlich ein Raum, den Kinder für sich gestalten und positiv besetzen können sollten – als eigenes Refugium und auch Ort, an welchem das Kind steigendes Vertrauen zu seinen ersten Schritten gewinnt.

 Kapitel 1Was ist ein Laufgitter?

Ein Laufgitter besteht in der Regel aus einer (recht)eckigen oder auch runden Fläche, die ihrerseits von Stäben/Gittern umgeben wird. Mitunter können Laufgitter, ähnlich Gitterbetten, Schlupfgitter besitzen, d.h. Streben/Gitter, welche sich entnehmen lassen und dem Kind – am besten unter Aufsicht – ermöglichen, das Laufgitter auf eigene Faust verlassen oder auch betreten zu können.
Was ist ein Laufgitter?

Laufgitter werden unter anderem auch Gehschule genannt, da sie ja tatsächlich eine große Unterstützung beim selbstständigen Hochziehen, Aufrichten und Festhalten beim Laufen für das Kind bedeuten. Daher ist es wichtig, die wachsende Mobilität und Größe des Kindes mit der Höhe der Laufgitter anzupassen. Die Höhe der Gitter muss nämlich gewährleisten, dass das Kind nicht unbemerkt darüber klettern kann oder sich beim Versuch, dies zu tun verletzt.

Laufgitter können aus Holz oder Plastik und fest an der Grundfläche angebracht oder auch separat aufstellbar sein. Es gibt sie als Variante für die Reise, wie aber auch in Kombination mit höhenverstellbaren Böden. Je nach Alter des Kindes können Laufgitter auch beschützende, mobile Kinder- und Spielzimmer sein, lassen sie sich doch in der Regel ohne größere Probleme verschieben und dorthin mitnehmen, wo man sich als Elternteil gerade befindet. Damit ist gewährleistet, dass das Kind immer in der Nähe ist und trotzdem seinen eigenen Freiraum genießt, sich und seine neu erworbenen Fähigkeiten immer aufs Neue ausprobiert und dadurch ein steigendes Selbstvertrauen erwirbt.

Natürlich wird in Laufgittern auch gegessen oder getrunken, zumindest ab und an. Insofern sind Laufgitter bzw. die Böden der jeweiligen Flächen leicht zu reinigen und trotzdem nicht kalt und rutschig, schließlich braucht das Kind nicht nur den Halt an den Stäben, wenn es sich hochzieht, sondern muss auch am Boden festen Tritt haben. Laufgitter lassen sich individuell ausstatten und somit vom eigentlichen Kinderzimmer/Kinderbett abgrenzen, gleichzeitig jedoch auch mit einer positiven Besetzung versehen, damit nicht die Gleichsetzung von Laufgitter mit einem Gefühl von ‚Verbannung’ oder ‚Parken’ aufkommt.

 Kapitel 2Wozu brauche ich ein Laufgitter?

Laufgitter sind nützliche Hilfen, um dem Kind ein großes Stück Eigenständigkeit beim Erlernen des Krabbelns oder auch Laufens zu gewähren, ohne dass dabei Gefahren von herunter fallenden Dingen wie CDs, Bücher, Vasen, etc. besteht. Denn das Kind tendiert immer dazu, gerade bei oder vor den ersten Schritten, sich an Möbeln oder anderem Greifbaren hochzuziehen. Da es natürlich noch nicht vollständig vermag, Gefahren von kippenden Stühlen, Tischen oder Regalen bzw. deren Inhalt abzuschätzen, sind Laufgitter insofern sehr geeignet, als dass sie diese Gefahren vollkommen ausklammern und gleichzeitig durch die Gitter ermöglichen, dass sich das Kind alleine hochziehen und sicher stehen kann.

Weiterhin ist durch die Gitter ein ständiger Blickkontakt gegeben und überhaupt suggerieren die Gitter auch, dass Mama und Papa stets ‚greifbar’ sind. Für Eltern bedeuten Laufgitter auch eine Entlastung, kann das Kind doch auch für kurze Momente unbeaufsichtigt bleiben oder viel mehr noch seinen eigenen Raum definieren, sich in gewisser Weise auch abgrenzen und Fähigkeiten selbst erwerben, ohne dabei jedoch alleine sein zu müssen. Laufgitter unterstützen die motorischen Fertigkeiten des Kindes und sollten in erster Linie funktional und sicher sein.
Wozu brauche ich ein Laufgitter?

Gerade auch dann, wenn man zwei Kinder oder Besuch von anderen Kindern hat, können Laufgitter auch dazu dienen, dass sich die Kinder eine Weile miteinander beschäftigen, Dinge voneinander abgucken und lernen können, ohne dass Mama oder Papa ihnen beispielsweise beim Hochziehen oder Laufen helfen müssen.

Wozu Laufgitter NICHT gebraucht werden sollten, ist andererseits ebenso wichtig zu erwähnen. Sie sollten nicht als Bestrafung oder zum Parken des Kindes benutzt werden, wenn also das Kind schreit, nicht hört, man etwas erledigen muss und das Kind (zur Strafe) in das Laufgitter setzt. Gerade, wenn Kinder es nicht selbstständig verlassen können, entsteht unweigerlich eine negative Konnotation und das Laufgitter wird als eigentlich positiver Raum im Sinne eines kleinen, mobilen Spielzimmers in Zukunft abgelehnt werden.

 Kapitel 3Welche Arten von Laufgittern gibt es?

Ähnlich wie bei allen anderen Produkten rund um das Kind, sehen auch Laufgitter zahlreiche Varianten vor. Dabei erfüllt jedes Produkt unterschiedliche Funktionen, eignet sich besser oder schlechter für bestimmte Situationen und Bedürfnisse und weist demnach auch spezifische Vor- und Nachteile auf.
Welche Arten von Laufgittern gibt es?

Die Unterschiede können sich dabei auf die Form der Grundfläche und/oder auf die Art und das Material der Gitter beziehen. So gibt es Laufgitter, die nicht unbedingt für die Reise, sondern eher für einen festen Verbleib in der Wohnung gedacht sind. Andere sind höhenvariabel und erlauben so eine lange Nutzungsdauer und schonen dabei gar den Rücken der Eltern, wenn sie kleinere Kinder in das Laufgitter setzen/legen bzw. herausheben. Bei wieder anderen lassen sich die Gitter auch als separater Schutz vor Treppen oder anderen Räumen wie Küchen aufstellen. Wieder andere haben Rollen und können so bequem bewegt und dem Alltag angepasst werden. Auch Gitterbetten sind letztendlich eine Kombination zwischen Schlafplatz und Gehschule, wobei hier besonders auf trittfeste Kanten der Matratze geachtet werden muss, um ein Abrutschen und Verletzungen zu vermeiden.

Egal, ob man sich für klappbare, runde oder sechseckige Laufgitter entscheidet oder gar höhenverstellbare Varianten wählt: wichtig bei allen Laufgittern ist, dass sie in erster Linie den Bedürfnissen und der Förderung der Entwicklung des Kindes entsprechen, farbenfrohe, kindgerechte und die Fantasie ansprechend Applikationen und Motive aufweisen und auch dann Verletzungen vermeiden helfen, wenn das Kind unbeaufsichtigt aus dem Laufgitter steigt. Außerdem ist es wichtig zu beachten, dass alle Varianten den ständigen (Blick)Kontakt zu den Eltern gewährleisten und sie fassbar machen. Ob durch Stoff-Netzgitter oder aber Gitterstäbe, ist dabei in erster Linie unerheblich.

Gerade, wenn die Kinder etwas größer und ‚geübte’ Läufer sind, empfehlen sich für beaufsichtigte Momente auch Modelle, bei denen Schlupfgitter entnommen bzw. gar eine ganze Gitterseite heruntergeklappt werden kann, so dass das Kind eigenständig ein- und aussteigen kann.

 Kapitel 4Laufgitter klassisch

Das klassische Laufgitter findet sich in der Regel komplett aus massivem Holz gefertigt und mit Flach- oder Rundstäben als Gittern versehen. Genauso gibt es aber auch klassische Laufgitter aus Metall oder Kunststoff, die bisweilen weniger massiv, dafür jedoch in der Regel genauso robust sind. Der Boden ist meist rechteckig und wird durch ein weiches und strapazierfähiges, waschbares Polster ergänzt. Er liegt meist nicht direkt auf dem Fußboden auf, da Füße oder Rollen ihn um einige Zentimeter erhöhen.
Laufgitter klassisch

Je nach Alter des Kindes und Art des Laufgitters, gibt es solche, die sich nur für kleinere oder größere Kinder eignen, wenn sie denn nicht über einen rückenfreundlichen und mehrfach höhenverstellbaren Boden verfügen. Auch weisen manche klassischen Laufgitter Schlupflöcher bzw. Schlupfsprossen auf, die entfernt werden können, um dem Kind ein selbstständiges Ein- und Aussteigen unter Aufsicht zu ermöglichen. Mitunter gibt es Modelle, bei denen sich gar eine ganze Gitterseite herunterklappen lässt.

Einige Ausführungen besitzen außerdem Rollen, damit das Laufgitter problemlos durch die Wohnung geschoben, gezogen und auch dort platziert werden kann, wo Mama oder Papa sich gerade aufhalten. Hier sollte besonders auf Feststellbremsen geachtet werden, die ein unbeabsichtigtes Wegrollen vermeiden. Auch sollte es möglich sein, dass die Rollen sich ohne großen Kraftaufwand, leichtgängig lenken und auf unterschiedlichem Untergrund, wie beispielsweise Teppich oder Holzböden, Türschwellen, Wiese oder Terrasse bewegen lassen.

Im Unterschied zu anderen Varianten, ist es bei klassischen Laufgittern nicht möglich, die Gitterstäbe separat als Raumteiler oder Kaminschutz zu verwenden. Vielmehr bilden Boden und Gitter eine mehr oder minder feste Einheit. Mit der richtigen Einlage bzw. Polsterung eignen sich vor allem klassische Laufgitter auch für einen kurzen Schlaf des Kindes. Trotz ihres teilweise massiven Erscheinungsbildes, lassen sich moderne Laufgitter auch in ihrer klassischen Variante sehr schnell, teilweise gar nur durch Klicken und ohne Schrauben aufbauen und erweisen sich auch bei regelmäßigen und heftigen Bewegungen des Kindes als sehr stabil.

 Kapitel 5Laufgitter sechseckig

Sechseckige Laufgitter sind eine für bestimmte räumliche Verhältnisse Platz sparende und flexiblere Variante zu den klassischen rechteckigen Laufgittern, zumal diese ja in Breite und Länge Kinderbettmaße aufweisen (können). Dabei verfügen diese hexagonalen Laufgitter über meist genauso viel Raum und Ausstattungsmerkmale, wie eben Laufrollen mit Bremsen, leichten Auf- und Abbau oder auch Schlupfsprossen. Gerade, wenn das Laufgitter über 6 Rollen verfügt, ist eine leichtere Lenkbarkeit und Flexibilität gegeben.
Laufgitter sechseckig

Sechseckige Laufgitter sind wie klassische Laufgitter entweder aus Massivholz, Metall oder auch Kunststoff gefertigt und verfügen über einen gepolsterten Boden. Sie können höhenverstellbar und/oder über ein Gitter verfügen, welches sich komplett abnehmen und als Raumteiler benutzen lässt. Der Vorteil dieser Form liegt unter anderem darin, dass es sich auch über Eck stellen lässt und trotzdem kein Platzverlust entsteht. Außerdem können Eltern von allen Seiten gleich bequem an das Laufgitter herantreten und das Kind hineinsetzen oder auch herausheben.

Einige Modelle verfügen außerdem über Gelenke, durch welche sich das Laufgitter beim Abbau bequem zusammenfalten und Platz sparend verstauen lässt. In der Regel sind sie an einem oder mehreren Punkten verschraubt, so dass im Gebrauch ein Höchstmaß an Stabilität gewährleistet bleibt. Je nach Durchmesser und Unterlage bzw. Polsterung, eignen sich auch sechseckige Laufgitter als kurzweiliges Kinderbett für den Mittagsschlaf oder auch, wenn das Kind beim Spielen einschläft

Außerdem entsteht aufgrund der geometrischen Form der Eindruck bei dem Kind, dass es sehr viel Platz hat und ein ‚Rundblick’ auf die Umwelt außerhalb des Laufgitters ermöglicht wird, wenn es in der Mitte sitzt. Es kann Spielsachen um sich herum platzieren und vor allem ist die Form weniger der eines Bettes ähnlich. Gerade in Phasen, in denen Kinder nicht gerne schlafen gehen, kann dies ein besonders positiver Aspekt sein. Schließlich sind sechseckige Laufgitter auch dann sehr praktisch, wenn mehrere Kinder darin sich im Kreis gegenüber sitzen und miteinander spielen können, ohne dabei hinter- oder nebeneinander sitzen zu müssen.

 Kapitel 6Laufgitter höhenverstellbar

Höhenverstellbare Laufgitter erweisen sich, wie auch höhenverstellbare Kinderbetten, als praktische Variante zu den ‚statischen’ Varianten. Hierbei ist es möglich, dass der Boden auf mehrere Höhen eingestellt und damit an die Größe und wachsende Mobilität des Kindes angepasst werden kann. Je größer das Kind wird und je besser es aufrecht stehen und laufen kann, je niedriger wird der Boden gesetzt und je kleiner ist somit die Gefahr, dass das Kind ohne Aufsicht über die Gitterstäbe klettert. Je kleiner das Kind ist, je höher kann der Boden eingestellt werden. Damit wird beim Herausheben und Hineinlegen des Kindes der Rücken von Mama und Papa geschont.

Höhenverstellbare Laufgitter sind insofern von Vorteil, als das sie sich lange, mindestens jedoch bis zum 2. oder 3.Lebensjahr, nutzen lassen und sowohl für kleine wie auch für schon etwas größere Kinder geeignet sind. Dabei gibt es sie als klassische Variante, als Sechseck oder aber auch in runder Ausführung. Ebenso sind höhenverstellbare Laufgitter in allen gängigen Materialien erhältlich – von Holz, über Metall bis hin zu Kunststoff. Auch was den Grad der Verstellbarkeit der Höhe angeht, gibt es zahlreiche Varianten. Manche Modelle lassen sich 3-fach, andere hingegen 6- oder gar 9-fach verstellen.
Laufgitter höhenverstellbar

Viel wichtiger scheint, dass die jeweiligen Einstellungen auch altersgerecht sind, dass sich die anfangs kuschelige Spiel- und Krabbelstätte nach und nach zu einem hilfreichen und stabilen Laufgitter entwickelt, an welchem sich das Kind hochziehen und unbeschwert laufen lernen kann. Zu keinem Punkt darf die Höheneinstellung so aussehen, dass das Kind über die Gitter steigen könnte. Unterstützend zur Höhenverstellbarkeit können abschließbare und aufklappbare Türen und Schlupflöcher das Kind davon abhalten, über die Gitter steigen zu wollen. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass der Ausgang immer ebenerdig ist, dass also der Boden richtig eingestellt ist, um dem Kind ein selbstständiges Hinein- oder Herauslaufen und -krabbeln zu ermöglichen und Verletzungen dabei ausschließt.

 Kapitel 7Laufgitter mit Einlage

Egal, welche Variante von Laufgittern man wählt - die gängigen Modelle verfügen alle über bestimmte Einlagen, egal ob als fester Bestandteil des Bodens oder auch als Zubehör. In erster Linie sollte bei der Einlage auf Qualität des Materials und Dicke der Polsterung geachtet werden. Man sollte sich vor Augen halten, dass der Boden in der Regel aus Holz, Metall oder Kunststoff besteht und ohne oder mit einer sehr dünnen und harten Einlage sehr unbequem ist.

Da Laufgitter in erster Linie nicht dem Schlafen dienen, müssen die Einlagen nicht so weich wie Matratzen, dennoch auch nicht zu hart sein. Trittfeste Kanten und keine zu großen Spalten zwischen Gittern und Boden schützen vor dem Abrutschen und davor, dass das Kind mit seinen Füßen oder Händen zwischen den Gittern hängen bleibt. Die Einlagen sind meist aus Baumwolle und verfügen mitunter über eine abwaschbare Oberfläche. Gerade beim Spielen oder Trinken bzw. Essen im Laufgitter kann immer wieder etwas daneben gehen. Insofern eignen sich leicht zu reinigende Einlagen besonders.
Laufgitter mit Einlage

Andere Einlagen im Sinne von Nestchen eignen sich indes am besten für noch sehr kleine Kinder. Diese Einlagen können praktisch je nach Höheneinstellung des Bodens am gesamten Laufgitter angebracht werden und sind besonders weich gepolstert. Ähnlich dem Babygitterbett verhindern diese Einlagen, dass sich das Baby beim Strampeln oder Drehen verletzt. Dank Klettverschlüssen und Bindebändern zur Befestigung, lassen sich diese Einlagen in der Regel problemlos abnehmen und reinigen.

Kindgerechte Motive und Applikationen wie beispielsweise Quietschen, welche die sensorischen und motorischen Fähigkeiten des Kindes fördern, sind eine willkommene Ergänzung zum herkömmlichen Spielzeug und machen aus der Einlage nicht nur ein praktisches, sondern auch hilf- und lehrreiches Zubehör. Laufgittereinlagen bzw. Laufgitterunterlagen sollten weiterhin wasserdicht und in verschiedenen Größen erhältlich sein, damit sie nicht verrutschen und perfekt in den vorhandenen Laufstall passen. Außerdem sollten sie atmungsaktiv sein und ausreichende Luftzirkulation ermöglichen.

 Kapitel 8Laufgitter klappbar

Generell lässt sich zwischen klappbaren und aufklappbaren Laufgittern bzw. Rahmenbauten unterscheiden. Während klappbare Laufgitter nicht nur bei engen Raumverhältnissen eine besonders alltagstaugliche Variante bezüglich Laufgittern im Allgemeinen darstellen und sich auseinander ziehen, zusammenfalten oder auch zusammenklappen lassen, auch wenn sie am Boden des Laufgitters selbst befestigt sind, können aufklappbare Laufgitter als separate Raumteiler oder Schutzgitter vor Treppen, Kaminen oder Balkonen eingesetzt werden.
Laufgitter mitklappbar

Diese Variante wird meist mit Montagevorrichtungen für Wände oder Verlängerungen verkauft. Ebenso erweisen sie sich als sehr praktisch bei Reisen oder Besuchen. Geht es nämlich um nur kurze Aufenthalte, können klappbare und abnehmbare Rahmenaufbauten von Laufgittern ohne Boden aufgestellt werden. Dabei muss jedoch darauf geachtet werden, dass der Untergrund warm, trocken und weich ist.

Der Vorteil klappbarer Laufgitter liegt in ihrem Platz sparenden Charakter, während die aufklappbare Variante durch ihre quasi universelle Einsetzbarkeit überzeugt. Mithilfe dieser Laufgitter lassen sich demnach auch außerhalb des eigentlichen Bodens großzügige geschützte Bereiche für das Kind herstellen – und dies in nur wenigen Handgriffen. Meist ist der klappbare Rahmenaufbau so aufgebaut, dass sich bei Befestigung am Bodenstück eine Gitterseite herunterklappen lässt und somit dem Kind einen Ein- und Ausgang aus dem Gitterbett bietet, welches es eigenständig benutzen kann.

Wird das Laufgitter zeitweilig oder gar nicht mehr benötigt, können die Laufgitter zusammengeklappt und bequem verstaut werden, ohne dass ein aufwendiger Abbau notwendig wäre. Genauso schnell geht hierbei auch der Aufbau, vielleicht auch, wenn man unverhofften Besuch bekommt. Der Nachteil dieser Laufgitter kann ohne Zweifel darin gesehen werden, dass sie meist nicht so robust und stabil sind, wie vergleichbare feste Aufbauten, deren Rahmenaufsätze verschraubt sind. Andererseits weisen sie ein großes Maß an Flexibilität und Mobilität für Eltern, wie auch für Kinder auf. Klappbare Laufgitter sind in den meisten Fällen als recht- oder sechseckige Varianten aus Holz, Kunststoff oder Metall erhältlich und verfügen zum Teil über Rollen.

 Kapitel 9Laufgitter rund

Runde Laufgitter sind ähnlich der anderen Laufgitter-Modelle in verschiedenen Größen, Materialien und Ausführungen erhältlich. So gibt es runde Laufgitter, die aus massivem Holz, eher leichterem Metall oder flexiblem Kunststoff gefertigt sind. Unabhängig von dem Material gibt es sie als Modelle mit höhenverstellbarem Boden, mit Rollen und/oder Gittern mit Schlupfloch bzw. klappbarer Gitterseite.

Als etwas unpraktisch könnte empfunden werden, dass man runde Laufgitter nicht Platz sparend in Ecken stellen kann und sie entsprechend mehr Platz einnehmen. Der Vorteil liegt jedoch ähnlich sechseckigen Laufgittern darin, dass Mama und Papa von jeder Seite einen sehr guten Zugang haben und das Kind aufgrund der runden Form zum Teil an eine Wiege/Babybett erinnert wird und andererseits nicht unbedingt an ein rechteckiges Kinderbett denken muss. Je nach Alter kann beides vorteilhaft sein. Während nämlich noch etwas kleinere Kinder die Geborgenheit der Wiege suchen, mögen größere Kinder oftmals nicht gerne schlafen gehen. Bei runden Laufgittern assoziieren sie demnach nicht sofort ein Bett.
Laufgitter rund

Außerdem bieten diese Laufgitter die Möglichkeit, dass je nach Durchmesser mehrere Kinder sich im Kreis gegenüber sitzen und miteinander spielen können. Weiterhin kann das Kind bei einem runden Laufgitter den ‚Panoramablick’ genießen, sich wortwörtlich umschauen und andere geometrische Formen kennen lernen, im Gegensatz zum rechteckigen Kinderbett beispielsweise. Es kann im Kreis laufen und dadurch eine ganz neue Erfahrung machen. Je nach Größe kann es bei runden Laufgittern etwas schwierig werden, sie durch engere Türen zu schieben. Darauf sollte vor dem Kauf in jedem Fall geachtet werden, da ansonsten die möglicherweise durch Rollen gegebene Mobilität eingeschränkt wird, man das Kind vielleicht nicht samt Laufgitter aus dem Zimmer schieben kann.

Ähnlich anderer Laufgitter kann auch ein rundes je nach Einlage und Polsterung teil- und zeitweise als Babybett benutzt werden. Hierbei sei jedoch unbedingt auf eine ausreichende Polsterung des Bodens und entsprechende, angemessene Luftzirkulation und Qualität der Einlage geachtet.

 Kapitel 10Gitterbett

Im Gegensatz zu Laufgittern dienen Gitterbetten in erster Linie dem Schlaf des Kindes. Doch sind Ähnlichkeiten zu Laufgittern gewollt und nicht von der Hand zu weisen. Gitterbetten verfügen anstelle eines Laufgitterbodens über eine Liegefläche mit entsprechender Matratze und Lattenrost. Sie können durchaus hilfreich sein, wenn es darum geht, dass das Kind lernt sich eigenständig hochzuziehen und zu laufen. Doch prinzipiell sollte man eine klare Linie zwischen Laufgitter und Gitterbett ziehen. Alleine schon die Tatsache, dass Kinder in gewissen Phasen nicht gerne schlafen gehen, belegt das Gitterbett entsprechend negativ. Dient es demnach auch als Laufgitter, wird das Kind auch nicht gerne darin spielen.
Gitterbett

Gitterbetten verfügen wie auch die meisten Laufgitter über eine oder mehrere Schlupfsprossen, so dass das Kind ab einem gewissen Alter selbstständig in das und aus dem bett steigen kann. Idealerweise sind Gitterbetten auch höhenverstellbar und mit Rollen ausgestattet. So kann das Bett bzw. das Gitter mit dem Kind wachsen und überall dorthin mitgenommen werden, wo Mama oder Papa sich gerade aufhalten. Außerdem ist die Möglichkeit, das Bett in der Höhe variabel einstellen zu können, sehr Rücken schonend für die Eltern und verhindert, dass das Kind über die Gitter steigt.

Gitterbetten gibt es als klassische rechteckige Variante aus Massivholz oder Metall, wie es aber auch hexagonale und runde Varianten gibt. Da ein Gitterbett immer auch eine Matratze braucht, sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass diese auch ohne Probleme nachgerüstet werden kann. Besonders bezüglich der Matratze sollten Eltern auf trittfeste Kanten achten, um ein Abrutschen des Kindes zu vermeiden. Auch der Abstand der Gitter ist wichtig, damit das Kind sich nicht weh tut. So ist ein Abstand von mindestens 4,5 cm und maximal 7,5 cm ideal, um die Einklemm- und Durchrutschgefahr zu minimieren. Mitunter lassen sich Gitterbetten nach bestimmter Zeit auch als ganz normale Kinderbetten benutzen, wenn man die Gitterstäbe abnimmt, sobald das Kind sie als Gehschule und/oder Schutz nicht mehr benötigt.

 Kapitel 11Welches Laufgitterzubehör gibt es?

Laufgitter lassen sich durch zahlreiches Zubehör erweitern und ergänzen. So gibt es beispielsweise spezielle Einlagen und Spieldecken, die dem Kind einen gemütlichen und vor allem sicheren Sitz und Stand gewähren und weiterhin durch diverse Applikationen und Motive Kreativität fördern und motorische Fähigkeiten unterstützen.

Dabei sollte bei Einlagen immer darauf geachtet werden, dass sie durch Klettbänder oder Bindeschleifen schnell und unkompliziert abgenommen und gereinigt werden können. Einige Einlagen weisen gar Schutzfolien auf, die das Reinigen zudem erleichtern und den Stoff schützen. Auch Laufgittermatratzen gewährleisten neben sicherem Stand auch einen gemütlichen Schlaf. Sowohl Einlage, wie aber auch Matratze sollten aus strapazierfähigen und hautverträglichen Materialien gefertigt sein. Im Idealfall sind sie als Wendeeinlagen und -matratzen erhältlich, wobei beide Seiten bedruckt sind und somit Abwechslung in den Alltag des Kindes bringen.
Laufgitterzubehör

Weiterhin gibt es zahlreiche Unterlagen, die man direkt zwischen Laufgitterboden und Einlage legen kann. Diese sind meist wasserdicht und schützen weiterhin vor zugiger Luft. Mancher Laufstall bzw. Einlage lässt sich auch mit robusten Griffen erweitern, welche dem Kind helfen sich hochzuziehen.

Auch Spielfiguren gehören zum Zubehör von Laufgittern, nicht selten in Verbindung mit Spieldecken. Manche Anbieter gewähren bei Kauf eines Laufgitters und/oder der passenden Einlage auch eine Spielzeugtonne im passenden Design dazu, so dass das Spielzeug aus dem Laufgitter direkt wieder verstaut werden kann. Ebenso gibt es zahlreiche meist mit Klettverschluss versehene Taschen, in welche man Taschentücher, Windeln oder ähnliches verstauen kann.

Auch Wickelauflagen und Spieluhren kann man für Laufgitter erwerben, wenn sie auch nicht unbedingt als klassisches Laufgitter-, sondern vielmehr auch als universelles Kinderbetten- und -wagen-Zubehör gesehen werden können. Schließlich werden auch extra Bodenerhöhungen, wie auch Rollen zum Teil als Zubehör angeboten, wenn sie nicht im Lieferumfang enthalten sind. Bei aufklappbaren Laufgittern bzw. Türschutzgittern sind Trage- und Aufbewahrungstaschen und Bezüge Teil des Zubehörs und ermöglichen einen praktischen Transport bzw. ein schützendes Verstauen.

 Kapitel 12Ab wann und wie lange kann ich welches Laufgitter verwenden?

Ein Laufgitter lässt sich je nach Ausstattung bereits kurz nach der Geburt bzw. ab dem Alter, bei welchem das Kind beginnt sich an Objekten hochzuziehen (ab ca. dem 9. Lebensmonat), bis zu einem Alter von ca. 18 Monaten benutzen.

Nimmt man beispielsweise Gitterbetten, so gibt es diese als Babybetten-Ausführung, bei welchem sich die Liegefläche in der Höhe verstellen und später erst nur einige Gitterstäbe, danach sogar der gesamte Gitteraufbau entfernen lassen. Andere Laufgitter sind ebenso lange brauchbar, wobei es immer darauf ankommt, inwieweit sich der Boden in der Höhe verstellen lässt und ob Schlupfsprossen, separate Türen oder andere Ein- und Ausgänge sowohl ermöglichen, dass das Kind ab einem bestimmten Alter selbstständig herein und heraus gehen kann, andererseits nicht unbeaufsichtigt über das Gitter klettern kann.
Ab wann und wie lange kann ich welches Laufgitter verwenden?

Manche Laufgitter sind nur für ein bestimmtes Maximalgewicht zugelassen. Dies findet man oft bei Reiselaufställen aus Kunststoff. Natürlich ist auch die Größe entscheidend für das Alter, bis oder ab wann man ein Laufgitter benutzen oder eben nicht mehr benutzen kann. Geht man von einem durchschnittlichen Durchmesser von ca. einem Meter aus, so kann das Kind auch noch mit einem bzw. eineinhalb Jahren darin laufen und vor allem spielen, bei kleineren und engeren Ausführungen entsprechend kürzer.

Doch ungeachtet dessen sollten Laufgitter nicht mehr benutzt werden, sobald das Kind frei und sicher laufen kann. Spätestens dann – also ab ca. 18 Monaten, nämlich wird es das Laufgitter nicht als beschützenden, sondern als einengenden Raum empfinden. Ausnahme kann sein, wenn man einen Zugang zum Laufgitter stets offen lässt und das Kind alleine heraus und herein laufen kann, sofern es das möchte.

Türschutzgitter hingegen, die prinzipiell auch zu den Laufgittern zählen, wie auch aufklappbare Laufgitter gerade vor Treppen, Balkonen und Öfen/Kaminen können ruhig auch noch etwas länger benutzt werden, um das Kind in unbeaufsichtigten Momenten vor Verletzungen zu schützen.

 Kapitel 13Wie ist es um die Sicherheit bei Laufgittern bestellt?

Laufgitter müssen ebenso wie andere Kinderprodukte in erster Linie sicher sein. Dies gilt sowohl für ihre Bauweise, wie aber auch für die verwendeten Materialien. Die meisten Laufgitter tragen ein TÜV- oder GS-Siegel und werden auf die strikte Einhaltung europäischer Sicherheitsstandards überprüft.

Dazu zählen natürlich abgerundete Kanten, keine hervorstehenden Spitzen, der richtige Abstand zwischen den Gitterstäben bzw. eine entsprechende Flexibilität und gleichzeitige Stabilität bei Sicherheitsnetzen. Weiterhin sollten Laufgitter standfest, kippsicher und insgesamt robust, alle Oberflächen auf keinen Fall scharfkantig oder lose befestigt sein. Eventuelle Rollen müssen entsprechende Feststellmechanismen aufweisen, damit sich das Laufgitter nicht selbstständig bewegt. Türen und Schlupflöcher sollten ausreichend gesichert und nicht vom Kind selbst zu öffnen sein. Dies gilt sowohl bei abklappbaren Gittern wie auch bei Reißverschlüssen.
Wie ist es um die Sicherheit bei Laufgittern bestellt?

Natürlich ist auch auf hochwertiges, bruch- und feuerfestes Material zu achten. Bei Holz ist weiterhin wichtig, dass alle Teile glatt, splitterfest und -frei sind und eventuelle Scharniere gesichert sind. Bezüglich der Lackierung und Verarbeitung des Holzes bzw. Kunststoffs oder Metalls sollten Eltern auf umwelt- und gesundheitsfreundliche Lacke und Versiegelungen achten. Schließlich ist es nicht auszuschließen, dass das Kind auch mit der Zunge/dem Mund in Kontakt mit den Oberflächen kommt.

Stoßfeste Kunststoff-Schutzkappen an den Verbindungselementen einzelner Gitterseiten und gut abgedeckte Schrauben und Nuten helfen weiterhin, die Sicherheit für das Kind zu erhöhen. Genauso können Polsterungen an den Gittern nützlich sein, um Verletzungen beim Strampeln oder Drehen zu vermeiden. Trittfeste Kanten bei Matratzen von Gitterbetten helfen, dass das Kind beim Laufen nicht abrutscht und sich die Gliedmaßen in den Gittern klemmt. Auch Matratzen und Einlagen sichern das Kind – zumindest vor Kälte und als Polsterung gegen Verletzungen beim Hinfallen. Wie auch für die Gestelle, sollten auch diese Teile keine schädlichen Stoffe in sich haben. Für Eltern sei nur kurz erwähnt, dass sie besonders bei klappbaren Laufgittern darauf achten, sie ihren Kindern zuliebe sicher vor dem Zugriff der Kleinen zu verstauen.

 Kapitel 14Worauf muss beim Kauf eines Laufgitters geachtet werden?

Beim Kauf eines Laufgitters gilt es, viele kleinere und größere Details zu beachten. So sollten Eltern vorab klar wissen, wo sie das Laufgitter platzieren möchten und welche Form den räumlichen Gegebenheiten in der Wohnung am besten entspricht.
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Auch spielt der Preis, der Anspruch an Qualität und dessen Vereinbarkeit mit dem Nutzen für den alltäglichen Gebrauch natürlich eine entscheidende Rolle. Massive und stabile Holzkonstruktionen kosten etwas mehr, sind dafür langlebiger, jedoch weniger flexibel als Kunststoff-Ausführungen. Weiterhin muss gewährleistet sein, dass das Laufgitter ein Prüfsiegel bezüglich der Einhaltung europäischer Standards für Sicherheit und nicht die Gesundheit beeinträchtigende Lacke und Versiegelungen trägt.

Nicht unerheblich kann es bei kleineren Wohnungen sein, ob und wie einfach sich ein Laufgitter zusammenklappen und verstauen lässt. Gibt es Festhaltemöglichkeiten am Laufgitter selbst, damit sich das Kind hochziehen kann? Wie lässt sich der Boden einstellen? Auch die Verarbeitung ist wichtig. Abgerundete Kanten, abgedeckte Verbindungselemente sind dabei ebenso zu berücksichtigen wie Rollen und deren Lenk- und Feststellbarkeit.

Weiterhin ist die Polsterung des Bodens nicht unerheblich. Lassen sich eventuell Einlagen und Polsterungen nachkaufen? Können die Gitter eventuell sogar als separate Raumteiler und Schutzgitter verwendet werden? Wie hochwertig ist das Material und gibt es eine Garantie über die gesetzlich vorgeschriebenen zwei Jahre hinaus? Sind verschließbare und für das Kind nicht zu öffnende Türen oder herausnehmbare Schlupfstäbe vorhanden, die mitunter auch den Rücken der Eltern besonders schonen und beim Spielen flexibel genutzt werden können?

Bezüglich der Reinigung sollte man vor allem bei Metall und Kunststoff darauf achten, dass sich die Laufgitter gründlich sauber machen lassen, Bezüge und Einlagen sollten waschmaschinenfest oder zumindest mit Handwäsche gewaschen werden können und außerdem bezüglich der Größe genau den Maßen des Laufgitters entsprechen, um Lücken zu vermeiden.

Schließlich sollte man auf Standfestigkeit und Kippsicherheit achten. Dies ist vor allem deshalb zu berücksichtigen, da Laufgitter oft einseitig belastet werden, sobald sich das Kind an einer Seite hochzieht.

 Kapitel 15Soll man gebrauchte Laufgitter kaufen?

Prinzipiell spricht nichts dagegen auch gebrauchte Laufgitter zu kaufen. In jedem Fall ist diese Entscheidung immer auch davon abhängig, wie gut das jeweilige Laufgitter noch erhalten ist und ob Gebrauchsspuren die Funktionalität beeinflussen.

Wenn Scharniere verrostet oder Holz abgesplittert ist, sollte man von einem Kauf absehen. Auch ist zu bedenken, dass bei Privatverkäufen in der Regel keine Garantie, dafür aber Haftungsausschluss besteht. Lassen sich Dinge wie Einlagen, Matratzen oder auch Transporttaschen relativ leicht und kostengünstig nachkaufen, so kann dies ein Argument für den Kauf gebrauchter Laufgitter sein. Wichtig ist auch, sich vor dem Kauf über das Modell und dessen Sicherheitssiegel und -prüfungen zu informieren. Besonders bei Holz als Material kann Feuchtigkeit große Schäden anrichten, Metall wiederum rostet schnell, wenn es nicht trocken aufbewahrt wurde.
Soll man gebrauchte Laufgitter kaufen?

Insofern muss man zwischen reparablen, ästhetischen und bedenklichen Schäden unterscheiden und gebrauchte Laufgitter daraufhin untersuchen - dies sehr genau und am besten bei Tageslicht. Danach kann man sich fragen, ob es sich tatsächlich lohnt, ein gebrauchtes Laufgitter günstig zu kaufen und es in Heimarbeit abzuschleifen und neu zu lackieren bzw. zu versiegeln. Je nachdem, wo und bei wem man gebrauchte Laufgitter kaufen möchte, kann eine eingehende Beratung im Fachhandel oder die Recherche auf eigene Faust helfen, so dass man ein wenig besser weiß, worauf im Detail zu achten ist.

Mitunter können gebrauchte Laufgitter auch Ermüdungserscheinungen im Material aufweisen. Dies kann für die Verbindungselemente ebenso gelten, wie auch für Scharniere, Rollen, Reißverschlüsse und auch Schließmechanismen bei Türen und/oder Schlupflöchern bzw. bei klappbaren Laufgittern und Türschutzgittern. Solche Elemente können zum Teil günstig ersetzt werden. Egal, was man ausbaut und neu einsetzt: Die Standfestigkeit und Kippsicherheit sollte stets gewährleistet bleiben, wie auch überhaupt die Sicherheit bei gebrauchten Laufgittern an erster Stelle stehen sollte. Schließlich sollte beachtet werden, dass man auch bei gebrauchten Laufgittern darauf achtet, ein Modell zu erstehen, welches ohne Probleme nachgerüstet werden kann.