Die einen schwören auf sie, die anderen würden sich nie und nimmer eine kaufen: eine Babywippe. In ihr können die kleinen Wonneproppen mal ganz in Ruhe da liegen, sich die Welt betrachten, dazu ein wenig Musik genießen und erste Kontakte mit dem schönen bunten Holz-Pferdchen oder dem kleinen Glöckchen über sich knüpfen. Schöne heile Babywelt. Oder doch nicht? Liegen die zarten Körper in einer Babywippe tatsächlich so gut, wie es den Anschein hat?

Physiotherapeuten und Kinderärzte betrachten die praktischen „ Babysitter“ schon seit Jahren mit Argwohn. Von Bewegungseinschränkung ist da die Rede und von späteren Haltungsschäden. Allerdings: Gemessen an der Zahl der verkauften Babywippen in den letzten Jahren müsste dann wahrscheinlich etwa jedes zweite Kind einen krummen Rücken haben. Fakt ist, ab einem Alter von etwa zwei bis drei Monaten beginnen Babys, ihr Köpfchen zu heben und schauen sich neugierig ihre Umwelt an. Sie weiten ihre Aktionsfläche aus und wollen mittendrin sein, im Geschehen. In Bettchen, Stubenwagen oder auf einer Decke auf dem Fußboden wird es dann schnell langweilig. Einen viel besseren Überblick haben die Kleinen dann mit einer Babywippe: Sie sind nah dran am Geschehen, sitzen sicher und sind auch noch gut beschäftigt. Mama und Papa machen derweil in Ruhe ein paar Handgriffe mal ganz ohne Baby oder trinken entspannt eine Tasse Kaffee. Hört sich ideal an. Aber sowohl beim Kauf als auch beim Umgang mit einer Babywippe können Eltern viele Fehler machen.

Auf den folgenden Seiten lernen Sie die unterschiedlichen Arten von Babywippen kennen, erfahren etwas über den richtigen Umgang mit ihnen und was alles falsch laufen kann. Der Markt ist groß und das Angebot auch. Schöne bunte Bilder und knallige Werbesprüche bringen unsichere Eltern schnell vom Kurs ab. Wir zeigen Ihnen die für Sie passende Richtung, damit Ihr kleiner Kapitän gesund und sicher durch die ersten Monate schaukelt.

 Kapitel 1Was sind Babywippen?

Babywippen sind transportable kleine Sitze, in denen Babys - entweder automatisch oder durch die Hände liebevoller Erwachsener - schaukelnd oder wippend eine mehr oder weniger lange Zeit verbringen können. Durch die sanften Bewegungen entspannen sich unruhige Kinder schnell und so manche Träne trocknet im Nu. Im Unterschied zu Babyschalen für Autos sind Babywippen oder Schaukeln weicher und passen sich so an die Körperform der Kleinen an.
Was sind Babywippen?

Kritiker bemängeln genau dieses „Hängemattengefühl“: Die Kleinen könnten keine Dreh- und Rollbewegungen üben und ihre Muskeln nicht richtig trainieren, weil sie fest in einer Stellung hängen. Deshalb sollten die Kleinen in ihrer Babywippe nie „dauergeparkt“ werden. Etwa eine halbe Stunde in der für Babywippen typischen Schräglage ist optimal, länger als zwei Stunden am Stück sollten es keinesfalls sein. Mit einem Gurt angeschnallt sitzt der kleine Wonneproppen auf jeden Fall sicherer, als beispielsweise in einem Kissenberg. Dank praktischer Henkel können die Babywippen ganz einfach von Zimmer zu Zimmer transportiert werden. Mama und Papa haben ihren Liebling also jederzeit im Blick und überall hautnah dabei.

Bei guter Qualität und richtiger Anwendung sind Babywippen oder Schaukeln für die Zeit, bis das Baby sicher sitzen kann, ideal. Viele sind mehrfach verstellbar – von der Liegeposition bis hin zur 90 Grad-Sitzposition. Ausgestattet mit Spielzeug und integrierten Lautsprechern haben Babywippen neben der beruhigenden auch eine Lernfunktion: So lernt das Kleine zum Beispiel nach dem Ball zu greifen, das Glöckchen zu halten und Farben wahr zu nehmen. Musik fördert zudem die sprachliche Entwicklung.

 Kapitel 2Wozu braucht man Babywippen?

Frühstück wegräumen, Betten machen, Wäsche waschen – es gibt immer was zu tun. Und gerade mit einem Baby flutscht der Haushalt oftmals nicht so richtig: Die Eltern sind übermüdet, das Baby schreit und irgendwie bleibt alles liegen. Natürlich gibt es praktische Babytragen, mit deren Hilfe man den kleinen Quälgeist einfach umschnallen und überall mit hinnehmen kann. Das Kleine ist dann nah an den Eltern und kann neugierig die Welt erkunden oder auch einfach einschlafen.
Zweck von Babywippen

Auf Dauer kann das aber ganz schön in den Rücken gehen und verursacht unglaubliche Schmerzen. Und manchmal gibt es eben doch Wege zu erledigen, bei denen der kleine Prinz oder die kleine Prinzessin ein wenig stören. In einer Babywippe liegt oder sitzt der Nachwuchs sicher und kann immer mit dabei sein: im Bad, in der Küche oder beispielsweise auch am Möhrenbeet bei der ersten Ernte. Nichts ist spannender als Mama beim kochen zu beobachten, nichts klingt interessanter, als das Rauschen der Dusche oder das Zwitschern der Vögel!

Die Vorteile einer Babywippe liegen auf beiden Seiten. Das Baby hat – durch einen Gurt sicher gelagert - seine Eltern immer im Blick und lernt genau seine Umwelt kennen und Mama und Papa werden es genießen, für eine gewisse Zeit mit freien Händen und ohne schweres Bündel ihr Tagwerk zu verrichten. Nahezu unschlagbar aber ist eine Babywippe dann, wenn die erste Brei-Mahlzeit ansteht. Dank einer verstellbaren Rückenlehne liegt das Kleine in einer bequemen Schräglage und für den Löffel heißt es: freie Fahrt. Mama und Papa haben beide Hände frei und wenn mal was daneben geht, dann sind Lappen oder Lätzchen schnell parat, um das kleine Malheur zu beseitigen.

 Kapitel 3Welche Arten von Babywippen gibt es?

„Wir kaufen uns eine Babywippe!“ Einfacher gesagt, als getan. Denn Wippe ist nicht gleich Wippe. Von der allereinfachsten Version aus dem Supermarkt um die Ecke bis hin zum automatischen Schaukelmodus mit integriertem iPod ist es ein langer Weg. Schnell kann es da passieren, dass sich Eltern im Irrgarten der Angebote verfahren und das Falsche kaufen. Denn Babywippe ist nicht gleich Babywippe. Neben dem Klassiker, einem Stoffsitz, der auf einem Gestell über gewölbten Metallrohren angebracht ist, gibt es auch noch die Hängeversion. Hier wippt das Kind nicht vor und zurück, sondern wird durch den oben befestigten Sitz in schaukelnde Bewegungen versetzt. Für ältere Babys bietet der Handel noch so genannte Hopser an. In diesen hängt der Babykörper in einem Gestell und wird animiert, sich vom Fußboden abzustoßen und kleine Hopser-Bewegungen durchzuführen. Je umfassender die Ausstattung, desto schwerer werden die Geräte und lassen sich dementsprechend auch nicht ganz so leicht transportieren.

Ob Wippe, Schaukel oder Hopser – für jede Art gibt es unterschiedlichste Ausstattungsmöglichkeiten: ganz ohne Schnickschnack als purer Sitz, mit Spielbügel, integrierten Lautsprechern, Sonnendach, Automatikmodus... welches Gerät das Richtige ist, ist also nicht nur eine Preisfrage. Eltern sollten sich zudem fragen, wie intensiv sich ihr Kind selbst beschäftigen soll, ob die Musik aus der „Konserve“ besser klingt, als das gute alte Kinderlied mit Mamas Stimme oder auch, ob die Wippe ausschließlich für drinnen oder auch für Garten oder Balkon gedacht ist.
Arten von Babywippen

 Kapitel 4Einfache Babywippe

Babys lieben Bewegung. Schon in ihrem allerersten „Kinderzimmer“, dem Bauch der Mama, haben sie dieses angenehme Hin und Her genossen. Ob nun ganz kurz, weil es eben an der Tür klingelt oder länger, weil der Hausputz ansteht – eben dieses leichte Hin und Her lieben die Kleinen an Liege-Möbeln wie einer klassischen Babywippe. Hierzu stehen die einfachsten Babywippensitze auf einem Gestell, dessen „Füße“ leicht gebogene Stangen sind. Durch sanftes Anstoßen oder auch die Strampelbewegung des Kindes gerät die Babywippe dann in Schwingung. Das Ergebnis: kreischendes Lachen und jede Menge Spaß oder aber eine beruhigende, einschläfernde Wirkung. Beides Dinge, die bei den Mahlzeiten eher hinderlich sind. Damit dann nichts daneben geht, besitzen die meisten Babywippen eine Feststell-Funktion.

Auch in einfach ausgestatteten Standard-Babywippen sitzen oder liegen die Babys sicher durch einen Gurt gehalten. Die Liegefläche ist meist leicht gepolstert und abwaschbar. Durch diese einfachste Ausstattung sind die Babywippen nicht nur preiswert, sondern lassen sich auch sehr leicht transportieren: Kein Spielzeug, was unterwegs herausfallen könnte, keine störenden Bügel oder unnötigen Aufbauten. Und dank stabiler Tragegurte ist der Transport von Raum zu Raum sogar mit Besatzung möglich.
Babywippe

Für alle, die ihren Liebling tatsächlich nur kurzzeitig in der Babywippe ablegen und gemeinsames spielen und singen nicht aus der Hand geben wollen sind diese Babywippen durchaus empfehlenswert.

 Kapitel 5Babywippe mit Zusatzfunktionen

Mehr als nur ein sicherer „ Parkplatz“ sind Babywippen mit Spielbügel. Der Bügel reicht dabei von der rechten Seite der Babywippe, etwa in Augenhöhe des Babys vorbei bis zur linken Seite. Glöckchen, Püppchen, Rasseln – dem kleinen Entdecker oder der kleinen Entdeckerin werden durch diese ersten kleinen Spielzeuge zahlreiche „Forschungsobjekte“ geboten. Gerade ab einem Alter von etwa drei Monaten sind die Kleinen dankbar für jede Abwechslung. Sie saugen jedes Angebot scheinbar auf und das Beste: Sie lernen, sich auch mal alleine zu beschäftigen. Eine Fähigkeit, die neben dem Spielen mit Mama und den Geschwistern wichtig für die Zukunft ist.
Babywippe mit Zusatzfunktionen

Eine weitere mögliche Zusatzfunktion hilft sogar beim Benzinsparen: Eingebaute Vibrationssysteme erzeugen bei den Kleinen das gleiche Gefühl wie beim Auto fahren. Und vor allem Eltern besonders unruhiger Kinder wissen genau, dass dieses gleichmäßige Brummen und Ruckeln vor allem in anstrengenden Situationen das wirkungsvollste „Schlaflied“ ist. Natürlich erfüllen für viele Kinder auch wirkliche Melodien diesen Zweck. Klassik helfe bei der Reifung des Gehirns und Klänge von Mozart beispielsweise fördern die Intelligenz, sagen Fachleute. Auf jeden Fall aber regt Musik zum Hinhören an und fast jeder kleine Windel-Einstein lauscht konzentriert, wenn aus den eingebauten Lautsprechern der Babywippe nicht nur Bach und Mozart, sondern auch Regenwaldgeräusche oder das bekannte „Schlaf, Kindchen schlaf...“ erklingt.

Ob mit Spielbügel, Vibrationssystem, Massagefunktion, integrierten Lautsprechern oder allen Zusatzfunktionen gemeinsam: Alle Babywippen sind transportabel, verfügen über einen abwaschbaren Bezug und Drei- oder Fünf-Punkt Sicherheitsgurte.

 Kapitel 6Babyschaukeln

Schaukeln hat eine ähnlich faszinierende bzw. beruhigende Wirkung wie Babywippen. Babys lieben sie und fühlen sich auch hier sofort sicher und geborgen wie in Mamas Bauch. Im Gegensatz zur Babywippe sind Babyschaukeln allerdings etwas größer und sperriger. Standardmäßig haben sie keine Tragegriffe und sind deshalb nicht ganz so leicht von Zimmer zu Zimmer tragbar, wie Babywippen.

Dennoch sind sie leicht zusammenklappbar und können für einen Ausflug zur Oma oder zu Freunden leicht im Auto verstaut werden. Der Sitz ist an der Oberstange des Schaukel-Gestells befestigt und wird - entweder automatisch oder manuell – in schaukelnde Bewegungen versetzt. Oft gibt es zwei Möglichkeiten: sanfte Vor- und Zurückbewegungen und seitliche Hin- und Herschwünge, wobei bei einer Richtungsänderung meist einfach nur der Sitz gedreht werden muss. Auch Babyschaukeln haben zahlreiche Zusatzfunktionen und können mit Spieltisch oder –Bügel, integrierten Lautsprechern und Schaukelautomatik gekauft werden.
Babyschaukeln

Die „Porsches“ unter den Babyschaukeln sind Modelle, die mitwachsen. Als Babyschaukel wiegen sie sicher und geborgen schon Neugeborene in den Schlaf, sorgen für jede Menge Spielspaß als Schaukelsitz und sind noch Jahre später ein gemütlicher Schaukelstuhl für Kleinkinder. Und sollte der Schaukel-Spaß mal etwas zu wild geraten – kein Problem: Auch hier sorgen Drei- oder Fünf-Punkt Sicherheitsgurte für den nötigen Halt und den verkleckerten Möhrenbrei sieht man dem Bezug nach der nächsten Wäsche auch überhaupt nicht mehr an.

 Kapitel 7Hopser

Irgendwann reicht es dem Baby, einfach nur da zu liegen oder zu sitzen und selbstvergessen mit seinem Spielzeug zu spielen. Dann will es sich bewegen und alles, was der kleine Körper kann, ausprobieren. Zwischen dem achten und dem 12. Monat schaffen die kleinen Bewegungswunder manchmal sogar schon den Sprung vom Krabbeln zum Laufen. Dem Bestreben, sich aufzurichten und Beinchen und Füßchen fit fürs Laufen zu machen, kommen so genannte Hopser entgegen. Umschlossen von einer Art Gestell hängt das Baby federnd und dennoch sicher in Gurten und kommt dabei mit den Füßchen gerade so auf den Fußboden. Es entwickelt das Bestreben, sich immer wieder vom Fußboden abzudrücken und somit „hopst“ der kleine Hase auf und ab. Das Gestell bleibt dabei sicher stehen. Es gibt aber auch Varianten, die sich im Türrahmen einhängen lassen.
Hopser

Positiv: Da das Kleine fest im Gestell hängt, kommt es nicht so gut an Gefahrenzonen wie Glasschrank, Herd oder Blumentöpfe ran. Genau wie bei Babywippe und -Schaukel ist aber auch der Hopser kein Dauer-Sitter. Physiotherapeuten warnen vor allem vor Wirbelsäulen-Schäden. Kinder sollen Spring-Bewegungen erst machen, wenn sie sie ohne fremde Hilfe schaffen. Dann hat das Skelett die nötige Kraft und Stabilität.

Für eine kurze Zeit haben in einem Hopser aber sicher nicht nur Mama und Papa viel Spaß an ihrem „Häschen“, sondern vor allem der kleine Hüpfer selbst. Licht-, Geräusch- und Musikeffekte setzen dem Gaudi noch die Krone auf und nach all dem Juchzen und Lachen hat das Kleine sicher auch bald die nötige Ruhe für einen entspannten und tiefen Mittags- oder Nachtschlaf.

 Kapitel 8Welches Zubehör gibt es für Babywippen?

Von der einfachsten Ausstattung bis zur De-Luxe-Version gibt es gerade bei Babysachen alles. Es muss aber nicht immer gleich das „Rundum-Glücklich-Paket“ sein. Denn wissen Sie denn heute, ob Ihr Baby das Geräusch einer Rassel mag? Oder doch lieber die Melodie einer Spieluhr?

Gerade im Spielzeugbereich gibt es für fast alle Marken umfassendes Zubehör und so ist es überhaupt nicht schlimm, wenn Sie sich im ersten Schritt für die einfachste Variante einer Babywippe oder einer Schaukel entschieden haben. An vielen Spiel-Bügeln hängt standardmäßig Plastik-Spielzeug – nicht jedermann Sache. Babyausstatter bieten in diesem Fall jede Menge Alternativen aus Holz. Fast jeder Babyausstatter bietet eine Fülle an Spieluhren – viele auch mit einer Möglichkeit zum Aufhängen. Hören Sie sich ruhig gemeinsam mit Ihrem Kind die verschiedenen Melodien an und entscheiden Sie dann gemeinsam, welche künftig an Babywippe oder Schaukel hängen soll.
Wippenzubehör

Und falls Sie ein Frühlingsbaby haben und gleich die ersten Sonnenstrahlen für Ihren Nachwuchs ausnutzen wollen, können Sie ohne Probleme beispielsweise einen extra Fußsack kaufen. Für ganz kleine Neuankömmlinge gibt’s den sogar mit integrierter Sitzverkleinerung, so dass das kleine Wesen jederzeit sicher und geborgen geschaukelt wird. À propos: Damit Ihnen nicht mal in einer besonders heiklen Situation der Saft ausgeht, kaufen Sie zu einer Babywippe oder einer Schaukel mit automatischer Schaukelfunktion am besten noch ein zusätzliches Akku-Ladegerät.

 Kapitel 9Ab wann und wie lange kann ich welche Babywippe verwenden?

Fast alle Baby-Wippen oder -Schaukeln werden vom Hersteller schon für Neugeborene frei gegeben. Physiotherapeuten und Kinderärzte warnen allerdings vor späteren Haltungsschäden und raten, ein Neugeborenes nicht länger als eine halbe Stunde in einer Babywippe zu lagern, um den Druck auf die noch weichen unteren Lendenwirbel nicht zu groß werden zu lassen. Eltern sollten gerade dann auf eine qualitativ hochwertige Babywippe achten, in der die Kleinen nicht durchhängen und die kleine Wirbelsäule gut gestützt wird. Ein Sitzverkleinerer sollte dem kleinen Köpfchen zusätzlich einen Halt geben.

Besser ist es, bis zu einem Alter von etwa drei Monaten zu warten. Dann haben auch die Kleinen etwas davon und können ihrem Drang nachkommen, neugierig das Treiben um sie herum zu beobachten. Ab etwa einem halben Jahr freuen sich vor allem Stillkinder über ihr erstes Breichen. Dann eignen sich besonders verstellbare Babywippe hervorragend als Ess-Hilfen: Das Kind sitzt fast aufrecht und Mama oder Papa haben beide Hände zum Füttern frei.
Richtiges Alter

Die einfachsten Typen von Babywippe und Schaukel sind bis zu einem Gewicht von etwa 9 Kilo nutzbar, einige Sitze freuen sich auch noch auf Gäste bis zu 13 Kilo und besonders hochwertige und lange nutzbare Geräte halten sogar Kleinkinder bis zu einem Gewicht von 18 Kilo aus. Das entsprechende Gewicht ist von Typ zu Typ verschieden und jeweils in der Gebrauchsanweisung nachzulesen.

 Kapitel 10Wie ist es um die Sicherheit bei Babywippen bestellt?

Babys sind das teuerste, was wir haben. Klar, dass wir die Sicherheit bei allem, was die Kleinen anbelangt, groß schreiben. Das fängt schon bei der Babywippe an. Gute Produkte haben alle ein TÜV-Siegel und sind GS-geprüft (geprüfte Sicherheit). Ein Toxfree-Prüfsiegel bestätigt zusätzlich, dass der zarten Babyhaut sämtliche an Babywippe oder Schaukel verwendeten Stoffe nichts anhaben können. Der Gurt zählt zu den wichtigsten Sicherheits-Elementen Ihrer neuen Babywippe. Denn schon in den ersten Monaten kann es passieren, dass die kleinen Schaukel-Fans ein wenig übers Ziel hinausschaukeln. Vor schmerzvollen blauen Flecken schützen entweder ein Drei-Punkt Sicherheitsgurt, der den unteren Körperbereich etwa in Hüfthöhe festhält oder ein Fünf-Punkt-Gurt, der - zusätzlich über die Schulter geführt - auch der oberen Körperhälfte Halt gibt.
Sicherheit

Auch das Metall-Gestell sollten Eltern kleiner Schaukel-Piloten genauer unter die Lupe nehmen und dabei vor allem auf dessen Standfestigkeit achten. Denn in den meisten Wohnungen ist Laminat oder Parkett ausgelegt, auf dem die Babymöbel bei einem zu ausgelassenen Treiben schnell ins Rutschen oder Kippen kommen. Das passiert übrigens auch, wenn Ihr Baby zu schwer für die Babywippe ist. Deshalb sollen tatsächliches Körpergewicht und angegebenes Höchstgewicht auf der Babywippe immer mal verglichen werden.

Na dann - Auf die Plätze, fertig .... halt! Auch mit der sichersten Babywippe passieren Unfälle. Ein sicherer Stand ist deshalb das A und O: tabu sind Stühle, weiche Sofas und laufende Waschmaschinen. Behalten Sie Ihr Kind auf jeden Fall immer im Auge!

 Kapitel 11Was muss man beim Kauf einer Babywippe beachten?

Das Angebot an Babywippen, Schaukeln und Hopsern ist groß. Gerade im Internet wartet eine Flut verschiedener Produkte darauf, gekauft zu werden. Wer genau weiß, wie die neue Babywippe ausgestattet sein soll, kann hier eine gute Vor-Auswahl treffen. Ratsam ist es aber auf jeden Fall, sich eingehend vom Fachhändler beraten zu lassen. Hier kann das neue Möbelstück ganz genau unter die Lupe genommen und jedes Detail geprüft werden. Sicher ist es auch möglich, das Baby Probe liegen zu lassen und wichtige Punkte wie Ergonomie, Kopfstütze und Sicherheit zu prüfen. Gerade eine durchdachte Gurtsicherung ist wichtig, damit das Kind nicht herausrutschen kann oder sich verheddert.
Kauftipps

Bunt, bunter, quietschebunt... und mit möglichst viel Spielzeug dran: Die Hersteller überschlagen sich oft in Farbwahl und den zusätzlichen Accessoires. Dabei ist es ratsam, die Kleinen nicht mit zu viel Eindrücken zu überfordern. Ein mäßig gemusterter, eher heller und waschbarer Bezug sieht auch schön aus. Soll das Baby nur in den ersten Monaten in der Babywippe gelagert werden, reicht ein Modell bis 9 kg, bei einer längeren Nutzung sollten es schon Geräte sein, die ein Gewicht bis zu 13 oder gar 18 Kilo aushalten. Haben Sie ein Sommerkind? Dann machen Produkte mit integriertem Sonnendeck Sinn.